Teil 1 - Thema Offenheit UW-Prinzip
„Nimm dir Zeit, um Zeit zu gewinnen“
Ich habe einmal einen Visionsleitsatz einer großen Pharmafirma gelesen. Darin stand:
HERZLICHKEIT und OFFENHEIT bestimmen unseren vertrauensvollen Umgang.
Herzlich, offen, vertrauensvoll – 3 Begriffe, die jeder sofort bejahen würde, doch was ist die Realität?
Das Thema was sich hinter diesem Visionsleitsatz verbirgt ist:
„Wie wollen wir miteinander umgehen?“
Dies ist eine häufig gestellte Frage nicht nur in der Wirtschaft und Politik, diese Frage beschäftigt auch Familien, Kleingruppen und nicht zuletzt viele Psychologen und Seminaranbieter die eine effektive Antwort auf diese Frage suchen.
Jeder der die Frage nach dem Umgang miteinander stellt erhält fast immer dieselben Antworten:
> aufgeschlossen
> aufrichtig
> ehrlich
> fair
> geradlinig
> herzlich
> höflich
> kooperierend
> loyal
> nett
> rechtschaffen
> vertrauensvoll
> verständnisvoll
> wertschätzend
> und was immer von allen Beteiligten gesagt wird:
OFFEN
Was bei den Antworten auffällt ist der ausnahmslose Wunsch nach einer Zusammenarbeit, die für alle Beteiligten motivierend ist.
Ich habe noch nie Antworten gehört wie:
> aggressiv
> autoritär
> beleidigend
> demotivierend
> heuchlerisch
> rechthaberisch
> unehrlich
> unfair
> unhöflich
> unterdrückend usw.
Die Suche nach neuen Methoden, um den von allen gewünschten Umgang zu erreichen, ist seit über 40 Jahren ungebrochen.
Extrem viele Seminarangebote wie
„Aktives Zuhören“, „Motivationstraining“, „Miteinander reden“, „Ich
Botschaften“, „Loben statt demotivieren“, „Vorbild durch Vorleben“ , Teambau“ usw.,
zeigen auf, dass ein großer Bedarf für den richtigen Umgang miteinander besteht.
Am Wunsch des offenen Umgangs miteinander, möchte ich die Thematik näher beleuchten.
Was bedeutet das Wort OFFENHEIT, welche Voraussetzungen müssen für OFFENHEIT gegeben sein, welche Konsequenzen ergeben
sich aus OFFENHEIT für jeden einzelnen, ist OFFENHEIT zu trainieren, kann OFFENHEIT „verordnet“ werden, was bedeutet
OFFENHEIT für mehr geschäftlichen Erfolg?
Diesen und anderen Fragen müssen wir uns OFFEN stellen, um herauszufinden, ob der Wunsch nach
OFFENHEIT IM UMGANG MITEINANDER realistisch ist oder nicht.
OFFEN ist der Mensch dann, wenn er alles das sagt, was er denkt. Da der Mensch 4 - 6 mal schneller denkt als er redet ist
diese Art von OFFENHEIT schon rein logisch ausgeschlossen. Der Mensch kann versuchen, das was er denkt, so genau und präzise
wie möglich dem anderen weiterzugeben.
Die Grundvoraussetzung für einen OFFENEN UMGANG MITEINANDER ist die
>>> Teil 2