2. Die "kaiserlichen" Sichtweisen - UW-Prinzip   

 

kaiserliche Sichtweisen richtig falsch

 

 

Die Sichtweise des "Kaisers" (richtig / falsch Denken) akzeptiert beim Anderen das aus seiner subjektiven Sicht Richtige, und es entsteht keine Störung. Das aus seiner subjektiven Sicht Falsche will er beim anderen ändern, da er falsch als Störung erlebt. Wenn der andere "Kaiser" (richtig / falsch Denken) die Sichtweise nicht teilen kann, will er eine Änderung herbeiführen.

In Unternehmensbereichen, in denen hierarchische Strukturen gegeben sind, findet bei zwei unterschiedlichen Sichtweisen das "Ober" sticht "Unter" Spiel statt. Wenn sich "Unter" nicht durchsetzten kann, begibt er sich in den "Nebel" und tut so, als ob er die Sichtweise von "Ober" teilt. In der Realität bleiben die Sichtweisen von "Ober" und "Unter"  nach wie vor unverändert und jeder handelt entsprechend. Nur das Handeln von "Unter wird so "vernebelt", dass es für den hierarchischen "Kaiser" nicht mehr sichtbar ist. Für das Unternehmen bedeutet dass:
"Falsche Informationen und somit eine schlechte Entscheidungsgrundlage".

Das UW-Prinzip beinhaltet den Gegenpol zu diesem "Nebelspiel". Die Inanspruchnahme des Gegenpols schafft eine offene Kommunikation, richtige Informationen und die bestmögliche Entscheidungsgrundlage.