Teil 3 - Thema Offenheit UW-Prinzip 

In den Situationen, in denen klare und zu definierende Abläufe vorhanden sind, ist die Kontrolle immer angebracht.

Wer messen, bewerten und kontrollieren will benötigt einen Maßstab

Es gibt im normale Leben viele Maßstäbe, die von der Gesellschaft als objektiv anerkannt werden, weil man sich darauf geeinigt hat. Was hier richtig oder falsch ist, bestimmt nicht der Mensch sondern der Maßstab.

objektiv Messen - Maßstab

 

Wann ist Vertrauen gut und OFFENHEIT möglich ?

Um diese Frage beantworten zu können, ist das Nachdenken über die Denkstruktur der Gesellschaft angebracht.

Das Problempotential im Unternehmen ist der Mensch und seine gesellschaftliche Denkstruktur. Diese Denkstruktur wird von Kindheit an geprägt und orientiert sich an einem:

SUBJEKTIVEN „RICHTIG - FALSCH DENKEN“

In der kleinsten sozialen Einheit, der Familie, lernen wir schon sehr früh, was richtig und was falsch ist. Richtiges Verhalten wird dabei belohnt und falsches Verhalten wird bestraft oder unterdrückt. Dieser Bestandteil unseres Denksystems wird durch die Erziehung, Erfahrung und soziale Wahrnehmung konditioniert.

Wer aber bestimmt in unserer Gesellschaft :

Was ist richtig und was ist falsch?

In der Familie sind es die Eltern ( es gibt viele Eltern)

Im Kindergarten die Kindergärtnerin ( es gibt viele Kindergärtnerinnen)

In der Schule der Lehrer ( es gibt viele Lehrer )

Im Arbeitsleben der Arbeitgeber ( es gibt viele Arbeitgeber )

Der Bereich der gesellschaftlichen Denkstruktur der hier angesprochen wird, ist geprägt von fehlenden Maßstäben und fehlender Objektivität. Es gibt in diesem Denksystem nur die subjektive Meinung eines jeden einzelnen, der für sich bewertet was RICHTIG und was FALSCH ist. Dieses System schafft zwangsläufig Meinungsverschiedenheiten, nicht nur im privaten sondern auch im beruflichen Bereich. >>> Teil 4